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Einladung zum Mitmachen: was jeder von uns tun kann...

Wohnen ist zumindest bei den Meisten ein permanenter Zustand --- umso wichtiger ist, wie es in der Praxis aus gestaltet wird, und zwar nicht nur hinsichtlich Wohneigentum, Höhe der Miete etc.

Wozu ich hier auf fordere ist, auch andere Erwägungen bezüglich dieses Themas ein zu beziehen! Es folgt eine zwangsläufig unvollständige Liste von Vorschlägen und Hinweisen, die auch ein wenig ungeordnet erscheinen mag.

In Klammern: in Stichworten die Gründe für den Vorschlag. Es würde schon helfen, wenn wenigstens einige Leute zumindest einen nennenswerten Teil dieser Vorschläge in die Tat umsetzen!

  • Holz wird nach wie vor viel im Haushalt für Möbel etc. verwendet --- inzwischen gibt es ein gutes Auswahlkriterium, das sogenannte FSC-Zertifikat. Damit wird naturverträgliche, nachhaltige Holzgewinnung sicher gestellt. Man sollte jetzt kein anderes Holz mehr kaufen. Z.B. --- zum letzten Mal Schleichwerbung! --- bei OBI Baumärkten ist dieses Holz im Angebot. Andere Zertifikate, die teils auch existieren, sollten besser ignoriert werden. (Waldschonung, Biosphärenschutz)

  • Heizen und Wärmedämmung: In unseren Breiten ist Heizen ungefähr das halbe Jahr nötig. Da dies Energie verbraucht, ist v.a. eine gute Wärmeisolierung hilfreich: mindestens Doppelglasscheiben (besser moderne Vakuumscheiben) und eine entsprechende Isolierung von Dach und Wänden. Dies ist bei Neubauten einfacher als bei Altbauten, aber auch Altbauten lassen sich darin verbessern. Niedrigenergiehäuser dagegen sind weniger nützlich, als oft an genommen wird, da ihr Bau bzw. die Herstellung ihrer Komponenten unverhältnismäßig großen Einsatz an Energie und Rohstoffen erfordern. Dagegen können weniger aufwendige Maßnahmen wie sinnvolle Ausrichtung in den Himmelsrichtungen und kleinere bauliche Anpassungen zur besseren Ausnutzung des Sonnenlichts mehr helfen. (Energieersparnis, Resourcenschonung, Atmosphärenschutz)

  • Zusätzliche lokale Systeme zur Verbesserung der Energiebilanz: hier sind v.a. Sonnenkollektoren zur Warmwassergewinnung empfehlenswert. Dagegen sind Solarzellen zur Stromgewinnung derzeit noch ziemlich ineffizient und in unseren Breiten bei hohen durchschnittlichen Bewökungsgraden in Hinsicht auf die Schwierigkeit der Energiespeicherung nicht sehr hilfreich. Sie können nur begrenzt die Energiebilanz verbessern, da ihre Herstellung sehr aufwendig und ihre Lebensdauer beschränkt ist. (Energieersparnis, Atmosphärenschutz)

  • Lüften ist immer notwendig, aber im Winter sollte dies kurz und kräftig gemacht werden. Andernfalls wird nämlich nur zum Fenster hinaus geheizt; für längeres Lüften ist daher unbedingt rechtzeitig die Heizung zu schließen.

  • Überheizen sollte strikt vermieden werden; i.a. sind 19 bis 20 Grad Celsius genug... Jedes Grad (eigentlich Kelvin) mehr bedeutet einen erheblich höheren Energieverbrauch! (Energieersparnis)

  • Tiefkühleinrichtungen sollten gar nicht oder nur in begrenzter Größe angeschafft werden, dabei ist auf sparsame und FCKW-freie Systems zu achten! Die verbreitete Methode, schnell und unter der normalen Tieftemperatur ein zu frieren, ist besonders Enerige intensiv und sollte unterlassen werden. Die Türen zu allen Kühleinrichtungen sind so selten und kurz wie möglich zu öffnen, da jedes Mal Warmluft eindringt, die wieder herunter gekühlt werden muss. (Energieersparnis)


 

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