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Einladung zum Mitmachen: was jeder von uns tun kann...

Wer einkauft, pflegt entweder den Preis zu minimieren oder hat seine Stammmarken etc....

Wozu ich hier auf fordere ist, auch andere Erwägungen bezüglich dieses Themas ein zu beziehen! Es folgt eine zwangsläufig unvollständige Liste von Vorschlägen und Hinweisen, die auch ein wenig ungeordnet erscheinen mag.

In Klammern: in Stichworten die Gründe für den Vorschlag. Es würde schon helfen, wenn wenigstens einige Leute zumindest einen nennenswerten Teil dieser Vorschläge in die Tat umsetzen!

  • Getränke: hier gibt es an und für sich eine sehr gute Lösung, nämlich die Pfandflasche. Daher gilt: gibt es ein Getränk in Pfandflaschen, dann immer zu diesen greifen! Auf gar keinen Fall sollten Getränkedosen gekauft werden! Glas oder Kunststoff? Dem geringeren Energie- und Rohstoffverbrauch und dem lägeren Lebenszyklus von Glasflaschen steht das niedrigere Gewicht von Kunststoffflaschen gegenüber, was den Energieverbrauch beim Transport senkt. Daher erscheinen beide Materialien akzeptabel, auch wenn ich persönlich eher dem Glas den Vorzug gebe. (Öl- und Energieverbrauch)

  • Auch Joghurt gibt es heute von verschiedenen Herstellern in Pfandgläsern statt den verbreiteteren Wegwerf-Kunststoffbechern. Bei dieser Alternative sollte die Entscheidung leicht fallen (s.o.).

  • Orangensaft: v.a. der aus USA (Florida) wird mittels sehr großem Trinkwasserverbrauch her gestellt und ist daher für den bewussten Einkäufer völlig inakzeptabel --- das Mengenverhältnis von ein gesetztem Wasser zu resultierendem Saftvolumen beträgt dort bis zu 1000! (Wasserverbrauch, Biosphärenschutz)

  • Apropos USA: natürlich sollte man Nahrungsmittel so gut wie möglich nur aus der unmittelbaren Umgebung beziehen, das gleiche Bundesland ist besser als ein Anderes, Frankreich besser als Spanien etc. (Energieverbrauch, Resourcenschonung und Atmosphärenschutz)

  • Waschmittel: Baukastensysteme sind den herkömmlichen Einheitswaschmitteln entschieden vor zu ziehen, da man sich so an die lokale Wasserhärte und den Verschmutzungsgrad der Wäsche anpassen kann --- die Benutzung ist einfacher, als viele denken mögen. (Schadstoffminimierung, Resourcenschonung)

  • Kunststofftüten vermeiden! Dafür gibt es meist zwei Alternativen: entweder die eigenen Transportbehälter (z.B. richtige Taschen oder Jutebeutel) mit bringen, oder vor Ort statt der Kunststofftüten Jutebeutel kaufen, die beim nästen Mal wieder benutzt werden können --- diese lassen sich oft sogar gefaltet z.B. in Hosentaschen stecken! Nur nicht zu bequem sein, und dem Personal gegebenenfalls auch den Unmut über deren teils "automatisches" Plastiktüten verpacken zeigen. (Öl- und Energieersparnis, geringere Bodenbelastung).

  • Obst kann man oft direkt, ohne (Kunststoff-)Zusatzverpackung einpacken, z.B. Bananen oder Kiwis, wenn man letztere oben auf legt, platzen diese ohnehin nicht. (s.o.)

  • Frischkost ist Tiefkühlware vor zu ziehen --- i.a. auch hinsichtlich der Ernährung besser ---, da niedrigere Kühltemperaturen mehr Energieaufwand erfordern. (Energieeinsparung) --- Anmerkung: selbst weite Transporte z.B. von Bananen fallen dagegen i.a. kaum ins Gewicht, da mit modernen Schiffen diese sehr Energie-effizient transportiert werden können; anders ist die Lage, wenn Flugzeuge dafür benutzt werden.

  • Verzicht auf den Erwerb von Nahrungsmitteln aus/von bedrohten Arten bzw. Tierquälerei bei der Gewinnung wie Schildkrötensuppe, Froschschenkel, Haifischflossen, Hummer, Thunfisch, Gänseleberpastete usw. sowie entsprechender angeblicher Naturheilmittel --- was fast ausnahmslos ein Märchen ist --- wie Teile von Tigern (Biosphärenschutz, Arten- und Tierschutz).

  • Reduzierung des Fleischanteils zugunsten des Anteils pflanzlicher Kost --- das freut auch Ernährungsexperten und Gesundheitswesen (Biosphärenschutz und Sicherung der Nahrungsversorgung Aller).

  • Nahrungsmittel aus ökologischem Anbau haben logischerweise eine bessere Ökobilanz (Schadstoffreduzierung, Biosphärenschutz).

  • Schokolade: soweit man es nicht lassen kann, wenigstens auf einfache Verpackung u.ä. achten; z.B. --- man entschuldige die Schleichwerbung --- ist Ritter Sport vorbildlich innerhalb des Unternehmens und hinsichtlich Verpackung: verwendet minimale Polyethenhüllen. Alfred Ritter war auch schon Ökomanager des Jahres (Rohstoffschonung, Energieverbrauch).

  • Weniger Essen hält --- von den sehr schlanken Leuten abgesehen, denen man davon nur abraten kann, z.B. sind Laufstegmodelle fast ausnahmslos halb verhungert und eher krank als gesund --- nicht nur gesünder, sondern erleichtert auch die Nahrungsmittelversorgung aller. Überhaupt nicht vertretbar ist das Wegwerfen unverdorbener Lebensmittel! (Nahrungsversorgung Aller)

  • Versandhandel: im Prinzip sehr aufwendige Transportaktivität. Daher empfehle ich den als ersten Europas Öko-ISO-zertifizierten Versand Panda, der mit dem WWF zusammen arbeitet und aufgrund der strengen Kriterien (noch?) ein etwas ein geschränktes Sortiment hat, sowie den Otto-Versand, dessen Chef im Vorstand des WWF ist! (Energieersparnis, Resourcenschonung, Biosphärenschutz). Abermals sei mir die Schleichwerbung verziehen.

  • Generell ist weniger (Um-)verpackung mehr. (Resourcenschonung, Müllvermeidung, Energieersparnis)

  • Reinigungsmittel: auf solche mit hohem Gehalt problematischer, weil (bio-)chemisch bedenklicher Inhaltsstoffe verzichten! Es gibt zumeist auch wirksame, weniger bedenkliche Mittel. (Schadstoffreduzierung)

  • Altpapier ist i.a. von völlig ausreichender Qualität für nahezu alle Zwecke; chlorfrei gebleichtes Papier ist außerdem stets vor zu ziehen. (Waldschonung, Energieersparnis, Schadstoffreduzierung).

  • Akkus sind günstiger als Batterien. (Resourcenschonung, Schadstoffreduzierung)

  • Halogen- und Energiesparlampen verbrauchen für die gleiche Lichtleistung weniger elektrische Leistung als Glühlampen. (Energieersparnis)

  • Es ist nicht meine Absicht, zu maoistischer Einheitskleidung auf zu fordern. Dennoch sollten v.a. Frauen einmal darüber nach denken, wie sinnvoll es ist, ein Kleidungsstück nur einmal zu tragen und es dann irgendwann weg zu werfen? Mit etwas weniger Kleidungsstücken könnte man (frau) auch aus kommen --- keine Sorge, die Männer bekommen auch noch ihr Fett weg. (Resourcenschonung, Energieersparnis, Müllverringerung).

  • Es ist besser, Kleidungsstücke auch einmal zu reparieren (z.B. per Nähen), als sie immer gleich weg zu werfen. (s.o.)

  • Wieder beschreibbare Speichermedien (Disketten, Videokasetten etc.) sollten im Rahmen ihrer Lebenszeit auch wieder verwendet werden, statt ständig Neue zu kaufen --- es sei denn, sie dienen zur Datensicherung. (Resourcenschonung, Müllverringerung)

  • Als bestes Schreibzeug sind unlackierte "Blei-"Stifte zu empfehlen (statt des giftigen Blei enhalten sie das harmlose Graphit). Mit Kugelschreiber oder Tinte bitte nur schreiben, wenn nötig!

  • Überhaupt sollten möglichst wenig nutzlose Gegenstände an gesammelt werden --- dabei bin ich mir den der Bezeichnung "nutzlos" innewohnenden Schwierigkeiten bewusst. (Platzbefarfsverringerung, Resourcenschonung)

  • Kerzen aus Bienenwachs sind künstlicheren Modellen (Stearin) vor zu ziehen. (Resourcenschonung, Schadstoffreduzierung)


 

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