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(letzte Aktualisierung 2. Jan 2005, insbesondere Buchempfehlung)

Einladung zum Mitmachen: was jeder von uns tun kann...

Es gibt zwei Ebenen, auf denen etwas geschehen kann oder könnte: die der Politik und die jedes Einzelnen. Da Politiker i.a. so alt sind, dass sie schon gestorben sind, bevor sich unsere heutigen Sünden in wirklich katastrophaler Weise bemerkbar machen werden, braucht sich niemand über fast völlig fehlende wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz usw. wundern; die kurzen Legislaturperioden — wichtiges Element der Demokratie! — sind ebenfalls der Weitsicht sehr abträglich, und große Teile der Wirtschaft versuchen natürlich auch mittels ihrer Lobby wirksame Entscheidungen zu verhindern, da die meisten sie nur als Kostenrisiko begreifen.

Da die Lage viel ernster ist, als die meisten einsehen wollen, lasse ich auch (Schein-)Argumente wie Arbeitsplatzsicherung nicht gelten. Erstens, weil diese zumeist nur vordergründig zutreffen und meist mehr neue entstehen, als alte verloren gehen, und zweitens, weil wir bei Nichtstun am Ende alle unter den Trümmern liegen — bildlich gesprochen.

Daher verspreche ich mir mehr vom persönlichen Einsatz jedes Einzelnen, zumal darunter viele sind, die selbst oder deren Kinder in 50 Jahren — oder früher (?) — unter diesen Fehlentscheidungen und -entwicklungen leiden werden. Über Naturschutz will ich nicht viele Worte machen, aber ein paar Links dazu habe ich auf einer anderen Seite. Anmerkung: diese Hinweise sind v.a. für Deutschland bestimmt, sollten aber weitgehend auch auf Österreich und die Schweiz anwendbar sein, dagegen nur bedingt z.B. auf die USA.

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Buchempfehlung: 50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten — und wie Sie dabei Geld sparen

Diese Buch mit der ISBN-Nummer 3-938060-01-8 von Andreas Schlumberger, mit Geleitworten von Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker sowie dem Präsidenten des Umweltbundesamtes hat mich gleichermaßen positiv beeindruckt wie erschreckt.

Gerade im Bereich Textilien, in dem man möglichst nur auf das Siegel Naturtextil sowie die Materialien Leinen, Flachs und allenfalls kbA (kontrollierter biologischern Anbau) Baumwolle sowie Polyamid setzen sollte, läß sich durch gezielte Produktwahl gleichermaßen etwas für die Umwelt wie die Menschen tun, die an der Produktion der Textilien beteiligt sind.

Bei Nahrungsmitteln ist das Siegel FairTrade (bei uns von TransFair) ein Signal für mensch- und umweltgerechte Nahrungsmittelproduktion.

Gold ist ein wahrhaft verderbliches Element, so wie es abgebaut wird: man sollte möglichst die Finger davon lassen, da der Abbau schwerste Schäden an der Umwelt sowie der Gesundheit der vor Ort beteiligten bewirkt.

Dieses Buch sollte zum Leitfaden für jeden werden, der es mit Verhaltensänderung in Richtung Nachhaltigkeit ernst meint.


 

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remarks etc. to: stefan.urbat@apastron.lb.shuttle.de

(URL:  http://www.lb.shuttle.de/apastron/umwelt.htm)