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Die Mietwagenrundreise: Allgemeines

Vorabbemerkungen: Las Vegas (Nevada) ist nur ca. 50 km vom Hoover Dam entfernt und somit für eine Mietwagenrundreise wie diese durch Arizona und New Mexico sowie teilweise Texas ein sehr günstiger Ausgangs- und Rückkehrpunkt (man hätte allerdings den Wagen auch z.B. in Tucson oder Phoenix zurückgeben können, um etwas Strecke zu sparen; abhängig von dem Mietwagenverleih kann das teurer oder billiger sein). Da wir überraschend zu viert waren und nicht, wie ursprünglich erwartet, zu dritt, schien uns die Wagenklasse "kompakt - viertürig" etwas zu klein zu sein und wir wollten dann einen Upgrade auf "Full Size". Da am Ort kein solcher Wagen verfügbar war, wurde uns ohne weiteren Aufpreis ein "Premium"-Modell zu Verfügung gestellt, ein praktisch neuwertiger Buick Le Sabre mit nur 4000 amerikanischen Landmeilen auf dem Gesamtstreckenanzeiger. Mit einem Motor von 205 (SAE-)PS bzw. 151 kW Leistung, dem üblichen Automatikgetriebe mit dem Wählhebel rechts am Lenkrad, elektrischen Fensterhebern an allen Türen (und Blockiermöglichkeit sowohl für die Türen als auch die Fenster vom Fahrersitz), elektrischer Verstellbarkeit aller Teile des Fahrersitzplatzes, einer automatischen Dämmerungskontrolle, die bei Unter- bzw. Überschreiten eines Helligkeitsschwellwerts die Außen- und Innenbeleuchtung automatisch ein- bzw. ausschaltet sowie einer ausgefeilten Cruise Control ("Tempomat") und der unvermeidlichen Klimaanlage, von ABS ganz zu schweigen und einer amerikanischen "Zentralverriegelung" ausgestattet, war dies tatsächlich ein beim Parken nicht ganz unproblematischer Luxusschlitten, der uns reichlich Platz bot. Mancher Schnickschnack kann richtig lästig werden: z.B. hat mein Freund einmal versehentlich einen Schalter verstellt: die Folge war, daß das Licht nach Abstellen des Motors noch zwei Minuten weiterbrannte. Durch nochmaliges genaues Studium der Betriebsanleitung konnte ich schließlich dieses Problem beheben, nachdem die Bedeutung des Schalters geklärt war. Die Handbremse haben wir nie benutzt (ein Glück, daß wir nicht in San Francisco damit waren!), sie ist auch ziemlich ungewöhnlich und muß synchron mit dem Wählhebel per Extrapedal betätigt werden. Sehr spritzig ist das Auto aber nicht und die Beschleunigung ist fraglos ungleichmäßiger als technisch möglich, was manchmal zu unerwartetem Verhalten beim Gasgeben führt. Ich wage zu behaupten, daß vergleichbare Modelle von BMW und Mercedes diesen US-Autos da weit überlegen sind (bei einem BMW Automatik fand ich später diese Vermutung voll bestätigt). Auch die Reifen sind nicht sehr dauerhaft, wenn man europäische Maßstäbe anlegt, und quietschen schon bei geringen Anlässen. Für die ursprüngliche Variante hatte ich knapp 700 DM bezahlt, der Upgrade "4-türig kompakt" -> "full size" kostete gut 200 DM und ein zweiter eingetragener Fahrer 5 Dollar pro Tag (Dauer zwei Wochen). Darin waren auch alle wesentlichen Versicherungen enthalten, die in den USA extra gezahlt werden müssen. Außerdem hatten wir "free miles" gewählt, so daß nur die Tankfüllungen zu bezahlen waren: voll aufgetankt übernommen, mußten wir ihn dann am Schluß natürlich wieder volltanken. Gefahren sind wir ca. 4000 km, aber der Verbrauch lag immerhin bei "nur" knapp 10 l/100 km und das Benzin (Oktanzahlen ab 87 laut Betriebsanleitung nötig, wir tankten 86 bis 88) ist dort ohnehin fast geschenkt (ca. 60 Pfennig pro Liter). 

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Fragen, Anmerkungen etc. an:  stefan.urbat@apastron.lb.shuttle.de

(URL:  http://www.lb.shuttle.de/apastron/mietAllg.htm)